Frauen in der Softwarebranche – Stimmen zum Weltfrauentag
Anlässlich des Weltfrauentags, jedes Jahr am 8. März, wollen wir die Frauen bei G&S in den Mittelpunkt stellen. Die Softwarebranche ist innovativ, dynamisch und zukunftsorientiert – und sie lebt von vielfältigen Perspektiven. In unserem Unternehmen bringen Frauen Expertise, Kreativität und Leidenschaft ein, darüber freuen wir uns sehr. Wir haben einige unserer Kolleginnen gefragt, was sie antreibt und wie sie ihre Rolle in der Branche erleben.
Charity – Softwareentwicklerin
Wie bist du Softwareentwicklerin geworden?
Mein Weg in die Softwareentwicklung begann mit Neugier – ich wollte verstehen, wie die digitalen Produkte, die ich jeden Tag nutze, eigentlich funktionieren. Ich habe Informatik studiert und mich anschließend mit Fintech und E-Commerce beschäftigt, bevor ich in meiner aktuellen Rolle im Bereich von Business-Management-Systemen für Satelliten gelandet bin. Jede Branche hat mir etwas Neues beigebracht, und genau diese Vielfalt hält meine Begeisterung für die Softwareentwicklung aufrecht.
Welche Herausforderungen gehören für dich zum Berufsalltag?
Eine der größten Herausforderungen ist die Komplexität, die entsteht, wenn man in verschiedenen technischen Bereichen arbeitet – jede Branche hat ihre eigene Logik, ihre eigenen Rahmenbedingungen und Erwartungen. Darüber hinaus erfordert es ständiges Lernen, in einem Bereich auf dem neuesten Stand zu bleiben, der sich so schnell entwickelt wie die Softwareentwicklung. Das macht mir zwar Spaß, aber ich muss bewusst darauf achten, ein gutes Gleichgewicht zwischen Lernen und der Umsetzung von Projekten zu finden.
Hast du einen Rat für andere Frauen, die in der Softwareentwicklung durchstarten wollen?
Fangt einfach an, Dinge zu entwickeln – auch wenn sie nicht perfekt sind. Besonders heute, mit Künstlicher Intelligenz, sind die Möglichkeiten nahezu grenzenlos. Diese praktische Erfahrung bringt euch mehr bei als jedes Tutorial. Lasst euch nicht davon entmutigen, wie viel es zu lernen gibt – jeder fängt irgendwo an, und die Tech-Community ist im Allgemeinen sehr offen und hilfsbereit. Findet einen Bereich, der euch wirklich interessiert, und lasst euch von dieser Neugier vorantreiben.
Isabell – UX/UI Designerin
Seit wann bist du im Unternehmen und in welcher Rolle arbeitest du?
Ich bin seit September 2025 im Unternehmen und arbeite als UX/UI Designerin mit Schwerpunkt UI-Design. Mein Fokus liegt vor allem auf der Erstellung von Mockups und der visuellen Ausarbeitung von Benutzeroberflächen.
Wie erlebst du die Arbeit in der Softwarebranche?
Mein Arbeitsalltag ist vielseitig und geprägt von unterschiedlichen Projekten und Anforderungen. Besonders wichtig ist dabei der enge Austausch im UX/Design Team sowie mit den Entwicklerinnen, um gemeinsam stimmige und technisch umsetzbare Lösungen zu entwickeln. In der Mittagspause spiele ich gerne eine Runde Karten mit meinen Teamkolleginnen, was für einen schönen Ausgleich sorgt.
Warum lohnt es sich, in der Softwarebranche zu arbeiten?
Mich begeistert an meiner Arbeit besonders die Kreativität, die ich täglich einbringen kann. Kein Tag ist wie der andere und durch immer neue Herausforderungen bleibt es spannend und abwechslungsreich.
Sinje – Softwareentwicklerin
Wann hast du gewusst, dass du Softwareentwicklerin werden möchtest, und was hat dich in die Softwarebranche geführt?
Ich habe durch einen kleinen Umweg übers Social-Media-Marketing mein Interesse an IT entdeckt und mich dann während des Studiums entschieden, danach als Softwareentwicklerin zu arbeiten.
Welche Herausforderungen gab es auf dem Weg zur Softwareentwicklerin und gibt es im Berufsalltag?
Da ich aus einem ganz anderen fachlichen Bereich kam, war die Umstellung am Anfang natürlich erstmal eine ziemliche Herausforderung. Im Arbeitsalltag ist man als Softwareentwicklerin immer wieder mit neuen Themenbereichen, Tools und Programmiersprachen konfrontiert, in die man sich einarbeiten muss - aber gerade das macht den Beruf ja auch so spannend und abwechslungsreich.
Was macht dir an deinem Job besonders Freude?
Besonders gerne mag ich es, im Team mit meinen Kollegen möglichst einfache, elegante Lösungen für komplexe Probleme zu finden und umzusetzen. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen finde ich immer sehr spannend!
Divya – Software-Testerin
Was begeistert dich an deinem Beruf?
Was mich am meisten begeistert, ist das Lösen komplexer Probleme und das Verwandeln von Unsicherheit in Klarheit. Ich habe Freude daran, automatisierte Testlösungen zu entwickeln, die nicht nur Fehler erkennen, sondern sie früh im Prozess verhindern. Zu sehen, wie eine stabile Version live geht und zu wissen, dass ich zu dieser Zuverlässigkeit beigetragen habe, ist unglaublich erfüllend.
Gab es einen Moment, in dem dir klar wurde, dass Softwaretesterin dein beruflicher Weg ist?
Ja, den gab es, als ich gesehen habe, welchen großen Einfluss durchdachte Automatisierung und strukturierte Tests auf das Vertrauen und die Effizienz eines Teams haben können. Testen bedeutet nicht nur, Fehler zu finden; es bedeutet, Systeme wirklich zu verstehen und einige Schritte vorauszudenken. Diese strategische und analytische Perspektive hat sich für mich ganz natürlich angefühlt.
Was wünschst du dir für die Zukunft?
Ich möchte weiterhin Automatisierungs-Frameworks stärken und Teams dabei helfen, Qualität als gemeinsame Verantwortung zu integrieren. Mein Ziel ist es, mich nicht nur technisch weiterzuentwickeln, sondern auch als jemand zu wachsen, der andere dabei unterstützt und anleitet, zuverlässige Systeme zu bauen. Langfristig hoffe ich, zu einer Kultur beizutragen, in der Qualität, Eigenverantwortung und kontinuierliche Verbesserung Hand in Hand gehen.
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